Keramik

Obwohl es viele Regionaltypen gibt, ist der unverwechselbare Stil vor allem der ältesten Linearbandkeramik namensgebend für die Kultur. Waren es am Anfang meist Kümpfe mit einfachen Linienzeichnungen wie Rauten-, Bogen- oder Schneckenformen, so treten später immer mehr Eindruckverzierungen auf. Punktreihen am Rand, als Füllungen der Linienformen oder parallel über das Gefäß, lösen die einfachen Linienmuster ab. Oft finden sich noch Reste von Kalkpaste in den Verzierungen. Nachfolgend werden charakteristische unterfränkische Scherben und Nachbildungen ganzer Gefäße abgebildet.

Ältere Linearbandkeramik. Mühlhausen – Estenfeld – Fuchsstadt.

 

Mittlere Linearbandkeramik. Uengershausen – Fuchsstadt – Fuchstadt.

 

Griffe und Ösen älterer Linearbandkeramik. Landkreis Würzburg.

 

Knubben (Knuffen) sowie zylindrische und kegelförmige Aufsätze der älteren bis jüngeren Linearbandkeramik. Landkreis Würzburg.

 

Nachbildung; Verzierungen mit Kalkpaste. Mittlere Linearbandkeramik. Höhe des Gefäßes 20 cm.

 

Typische, mit Kalkpaste verzierte Becherform (Nachbildung; Höhe des Gefäßes ca. 8 cm). Mittlere Linearbandkeramik.

Freie Nachbildung eines LBK-Gefäßes nach Scherbenfund aus Fuchsstadt. Mittlere LBK. Höhe 16 cm.